Posts by mark

    Da stimme ich voll zu. Habe mich schon vor dem Beitrag dafür entschieden neue Schuhe vom Nachbarn zu kaufen. Wir sind nur ein Dorf, aber in dem Sportgeschäft gibt es u A Meindl Identity. Die sind ganz ordentlich. Hatte ja vor ein paar Wochen schon mal gefragt wegen Norvegese / Stagno Wanderhalbschuhen. Das lasse ich jetzt ruhen zugunsten unseres Nachbarn.

    Hat jemand Erfahrung mit Drapers Italy? Einer der größten Händler für VBC, die auch an privat verkaufen. Denke aber nicht, dass der Kauf dort ein Problem sein sollte. Habe endlich eine Schneidermeisterin in der Nähe gefunden, die mir eine Bundfaltenhose nähen würde. Dafür würde ich ein Tuch aus der H.O.P.E. Kollektion haben wollen. Bin schon sehr lange auf der Suche nach einem ungefärbten Stoff. Sowas würde ich mir einfach mal Leisten, dieser Winter wird hart genug mit den aktuellen Gegebenheiten.

    Ich bin schon sehr lange auf der Suche nach handgemachten Wanderschuhen - Halbschuhen - in Machart Norvegese. Ich weiß selbst nicht genau wie die aussehen sollen, aber Walles / Marmolada kommt da schon recht nah hin, habe aber nicht ganz den Eindruck die Schuhe zieht man wirklich draußen an. War gerade bei Regen 2 Stunden im Wald unterwegs und die Meindl sind wie jedes Mal total durchnässt. Ich bin relativ viel bei jedem Wetter draußen unterwegs bei jedem Wetter (Trockenheit, Staub, Nässe, Matsch, Schnee...). Grundsätzlich bin ich mit den Meindl sehr zufrieden, aber die sind halt nur geklebt.

    Die oben genannten Marken sind ok, aber nicht genau das was ich suche. Evtl hat ja doch einer noch einen Tipp. Ich weiß, da bin ich schwierig. Stiefel habe ich genug, mir geht es vor allem um Halbschuhe. Am liebsten von jemanden, der seit 30 Jahren nur ein Modell macht, dass richtig ausgeklügelt ist, wie z. B. die Sandalenwerkstatt mit "Mexiko".

    Den Beginn der kalten Jahreszeit möchte ich zum Anlass nehmen, um eine weitere Firma aus unserer Gegend vorzustellen - hedlund-clothing.de   Natürlich funktionale Outdoor Bekleidung. Diese Firma schlägt für mich eine Brücke zwischen meiner "alten" Heimat und meiner "neuen" Heimat, wo ich nun seit fast 12 Jahren wohne. Die Stoffe kommen aus meiner "alten" Heimat von der bekannten Weberei Mehler aus Tirschenreuth, die Firma selbst ist aber in der Nähe von Coburg ansässig.


    Ich habe mir schon sehr lange eine Jacke aus dickem Loden gewünscht, die nicht unbedingt einen Jäger zugeordnet werden kann. Meine "Greenland Pro" habe ich nun seit ca 3 Jahren und möchte sie auf keinen Fall missen. Bin gerade 2 Stunden mit Hund im strömenden Regen draußen gewesen, die Jacke hat mich trocken gehalten ohne zu frieren oder zu schwitzen. Mit solchen Stoffen sind vor ca 200 Jahren Erstbesteigungen begangen worden. Hedlund lässt diesen Stoff nach alten Rezept herstellen hat mir der freundliche Herr erklärt.


    Mir gefällt vor allem, dass die Jacke ungefüttert ist, man kann also selbst die Lagen bestimmen. Fütterung macht aus meiner Sicht nur bei Manifattura Ceccarelli Sinn - Wolle anstatt Daunen (Daunen gibts natürlich auch für diejenigen, die das wollen).


    Die Jacke ist wie gesagt schon fast 3 Jahre im Einsatz und sogut wie unverändert. Ist absolut jedem Plastik vorzuziehen. Ich habe auch als begeisterter Mountainbiker viele Gore Jacken - ich kaufe mir auf jeden Fall kein Plastik mehr, saugt sich voll ohne Ende und kühlt. Ein Hoch auf Jahrhunderte alte Herstellungsmethoden.

    Ich finde sowas absolut abwertend dem Handwerk gegenüber. Man suggerirt, dass man eine bestimmte Tätigkeit innerhalb kürzester Zeit meistern kann, warum sollte man also eine langwierige Lehre machen und evtl sogar noch seinen Meister. Muss jeder für sich selber wissen, aber für mich ist das nix. Ich habe größten Respekt vorm Handwer, bzw Kunsthandwerk. Aber anscheinend ist es leider ein trauriger Weg, den manche gehen müssen um über die Runden zu kommen, oder als Entertainer mehr verdienen.

    Er hat auch Kaffee, der ist allerdings meist schwer zu bekommen, wenn man nicht auf Sao Tome oder Principe ist (auch Pfeffer). Hierbei ist besonders die Sorte Liberica Kaffee zu erwähnen. Würde sagen, das ist die Sea Island Sorte unter den Kaffees. Gar nicht so selten und auch sehr robust und resistent, nur mit ca 15 m schwer zu bestellen / ernten. Auf jeden Fall ist es die Sorte mit dem größten Geschmacksprofil (nicht Arabica oder Canophera)

    Für mich die einzige und beste Schokolade ohne wenn und aber!


    Claudio Corallo ist schon seit über 50 Jahren in Afrika und kam über den Kaffee zur Schokolade. Schon mit Mitte 20 führte er eine riesige Plantage im damaligen Zaire als studierter Agrarwirt. Wegen dem Bürgerkrieg musste er dort die Zelte abbrechen und kam in den 90ern über Ecuador nach Sao Tome & Principe. Mehr über seine Vita auf claudiocorallo.com.


    Die Besonderheit seiner Schokolade ist, dass von Kakaobäumen geerntet wird die ungekreuzte Nachkommen von den ersten Pflanzen sind, die die Portugiesen im 16. Jh eingeführt haben. In mühsamer Arbeit haben sie auf Principe in vom Regenwald überwucherten Plantagen wieder Bäume frei gelegt.


    Wir durften ihn auf Einladung seiner Tochter Ricciarda, die den Online-Shop betreibt, 2018 auf seiner Roca in Principe kennenlernen. Ein einmaliges Erlebnis. Er ist sehr bescheiden und lebt dort ohne Strom.

    Beeindruckend ist seine Aussage uns gegenüber und in der Arte Doku „Äquator“: eine gute Farm / Plantage sieht man nicht, sie fügt sich in die Natur ein. Seine Kakaoplantage sieht ein ungeübtes Auge wirklich nicht, man denkt es ist ein Stück Regenwald.


    Nochwas: Schokolade ist NICHT bitter! Wenn sie das ist, ist von schlechter Qualität / Verarbeitung auszugehen, auch bei 100 %!

    Einer wenigen, die noch Kardieren in Kleinstmengen von Edelhaaren anbieten. Auch wieder was aus unserer Region.

    schafwollmanufaktur.de


    Eine schlechte Internetseite ist für mich immer ein Qualitätsmerkmal für einen hervorragenden Handwerksbetrieb.


    Dort schaut es aus wie im Museum, nur dass mit den Maschinen gearbeitet wird

    Weiß jemand wo das Knistern herkommt, wenn man z. B ein Strickpolo auszieht? Ich dachte immer Wolle sei antistatisch? Ich stehe beim Ausziehen entweder auf Vollholzparkett (kein Plastiklaminat) oder Wollteppich.


    Die neuen 100 % Wollstrickpolos von John Smedley z. B. knistern, die von Dalmine / Drumohr nicht. Auch beobachte ich das bei Sea Island Baumwolle (WISIC). Hanro Unterhemden von Spoerry - Jamaika knistern nicht, Zimmerli von Albini - Barbados knistern?


    Ich dachte immer das Knistern hat mit einem Kunststoffanteil zu tun, das Material ist aber immer mit 100 % angegeben.

    Socken sind auch immer mit 100 % angegeben, obwohl man klar das Elastan sieht?


    Konnte im Forum nichts dazu finden, evtl weiß ja einer die genauen naturwissenschaftlichen Hintergründe.


    Danke

    Viele verwenden jetzt auch den Begriff „slow fashion“ um auf Qualität aufmerksam zu machen. Aber das ist ja auch nur ein Teil vom großen ganzen.

    Leider nein, das hätte mich auch interessiert. Wenn ich mal vorbeikomme, frage ich. Ich kenne nur ein paar kleine private Sportgeschäfte bei uns in der Nähe, die die Shirts unter Thümling verkaufen.

    Weiß auch nicht zu 100 % ob die selbst weben, oder deren Maschine, die woanders steht. Eine sehr gute Weberei in der Nähe vertreibt den gleichen Stoff in den gleichen Farben: Zuleeg. Meine Frau näht viel und hat den Stoff von Zuleeg, sehr ähnlich.

    Zuleeg wäre ein extra Thema(z. B Super 180 Stoffe, German Tweed) die sind in einem mini Dorf (Ort bei Helmbrechts), in dem auch Eagle Products webt - nächstes Thema - deren Sachen u. A. im Kadewe verkauft werden.

    Wieder was aus unserer Region, Shirts aus hervoragender Merinoqualität. Nicht zu vergleichen mit Icebreaker, viel weicher, geschmeidiger und ohne Plastik. Wir sind zwar nur ein kleines Dorf, aber unser Sportgeschäft führt die Artikel.


    Startseite
    Mit speziellen Wirkmaschinen und Verfahren ermöglicht Thümling Textilmaschinen bei Hof die industrielle Produktion von Merinojersey und weiteren…
    thuemling-textilmaschinen.com

    JS hat letzte Woche geliefert. 2 lange Strickpolos und ein Pullover (alles Merino) und ein kurzes Strickpolo aus deren Sea Island Baumwolle. Also 4 Teile zum Preis von normalerweise einem. Nach erster Ansicht bin ich sehr begeistert. Es war alles auf den Millimeter genau zusammengelegt. Die Schnitte sind klasse, trotz easy fit flattert nichts rum. Die Partien um die Achseln / Schultern sind sehr gut gemacht.

    Die Farben gefallen vielleicht nicht jedem mit Ocker und Petrol, aber passen zu mir.


    Habe mir Teile in S und M bestellt, da ich je Marke und Land immer dazwischen liege. Beide sind bei bestimmten Voraussetzungen (Jahreszeit, Unterhemdstärke) tragbar. Ich retourniere nur im äußersten Notfall. Die Zeit wird zeigen ob ich wieder kaufe, aber ich gehe davon aus.

    Hat jemand den Beitrag auf SWR gesehen? Sehr empfehlenswert. Werde mir dort mit Sicherheit welche bestellen, denn ich bin schon lange auf der Suche nach guten, genähten Sandalen. Ich dachte mit MyVale bin ich auf dem richtigen Weg, aber die halten nicht lange, da nur geklebt.


    Die ausgeklügelte Lösung mit den Riemen ohne Metall finde ich gut


    sandalenwerkstatt.de

    was von uns aus der Gegend, siehe unten. Sein Denim made in Helmbrechts von seinem Schulkollegen werde ich mir auch kaufen wenn ich mal wieder vorbei komme.

    Oberfränkische WirtschaftHelmbrechtser ist „Designer des Jahres“


    Helmbrechts – Der Helmbrechtser Unternehmer Michael Spitzbarth erhält die Auszeichung „Designer des Jahres“. Die Messe Frankfurt wird ihn im Rahmen des Neonyt Lab gemeinsam mit dem Netzwerk Deutscher Mode- und Textil-Designer (VDMD) als „Designer des Jahres“ für nachhaltige Kollektionen ehren. Das gibt das Portal Textilmitteilungen auf seiner Internetseite bekannt. Der VDMD verleiht den Award seit 2018 an Persönlichkeiten, deren Designs und Kollektionen das Thema Nachhaltigkeit im Kern haben, aus nachhaltigen Qualitäten gefertigt sind und verantwortungsbewusst hergestellt werden, wie es weiter heißt. Die Preisverleihung findet am 25. Juni statt.

    Die Firma von Spitzbarth designt, testet und vertreibt unter dem Label „Bleed“ Sport- und Alltagskleidung wie T-Shirts, Blusen, Pullover oder Hosen. Das Unternehmen legt bei der Materialauswahl und Produktion Wert auf hohe soziale und umweltfreundliche Standards. „Es ist unser Anspruch fair mit Mensch, Tier und Natur umzugehen“, heißt es auf der Internetseite der Bleed Clothing GmbH. Die Firma setzt demnach auf eine komplett tierleidfreie Herstellung.

    Spitzbarth hat das Label „Bleed“ 2008 auf den Markt gebracht. Zuvor hatte er nach seinem Studium im Bereich Textildesign einige Jahre freiberuflich für unterschiedliche Bekleidungsfirmen gearbeitet. Mit der Unterstützung von Familie und Freunden baute er seine eigene Firma auf, die inzwischen mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt.


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